UAI GmbH + Deutsche Post

Gespeichert von p_trifonov am 29. Februar 2016 - 10:13

Guten Tag,

nachfolgend mein Problem mit UAI und Deutsche Post.

Im Juli 2015 bin ich nach München aus Bensheim umgezogen. Mein Auto hat Kennzeichen HP (Heppenheim) und ist mit Autokredit gekauft. Leider habe ich das Auto bis Januar 2016 wegen fehlender Zeit nicht ummelden können, sodass der Wagen immer noch auf die Bensheimer Adresse angemeldet war. Eine Nachsendeservice habe ich Mitte Juli gebucht.

Am 13.09.2015 habe ich mit meinem Auto durch Ungarn gefahren. Am Abend des 12.09.2015 habe ich die erforderliche Vignette von einer OMV-Tankstelle gekauft. Leider war es spät und Mann an der Kasse hat mein Kennzeichen verwechselt (anstatt HP PB *** hat er PH PB *** eingetragen). Den Fehler habe ich nicht erkannt, da es per Hand geschrieben war, und ich auch müde war. Ich habe die schriftliche Bestätigung von Hr. Miklos Roka, Shop Department EU, OMV Hungaria Asvanyolaj Kft., dass ich eine Vignette gekauft habe, und dass die Kennzeichennummer falsch eingetragen war.

Am 08.10.2015 schicke UAI GmbH mir den ersten Brief per Einscheiben (Einwurf) mit dem Schreiben, dass ich eine Ersatzmaut zahlen müsse. Der Brief sei seitens Deutsche Post an UAI GmbH danach zurückgeschickt, Eingangsdatum 14.10.2015 (Retour DP KA131007 84307 U *FEA0000; "Empfänger unter der angegebenen Aschrift nicht zu ermitteln"). Den Brief habe ich nicht bekommen, ist auch nicht an die alte Adresse in Bensheim angekommen (schriftliche Bestätigung vom Vorvermieter). Höhe des Ersatzmautes: 136,32 €

Am 28.10.2015 schicke UAI den zweiten Brief mit der Zahlungserinnerung (ohne Einschreiben). Der Brief kam an die Münchner Adresse leider wieder nicht an.

Am 02.12.2015 ist der dritte Brief geschickt worden, den ich diesmal bekommen habe. Höhe des Ersatzmautes: 280,38 €. Da ich innerhalb von 30 Tage nach dem ersten Schreiben nicht darauf reagiert hätte, dürfe ich keine Einwände erheben, schrieb mir UAI GmbH.
Ich habe eine Ratenzahlung vereinbart, die ich immer noch unter Vorbehalt überweise.

Ich habe versucht, Antwort von Deutsche Post zu bekommen, warum trotz vorhandener Nachsendeservice die beiden Briefe nicht zugestellt waren, leider dürfe ich als Empfänger keine Nachforschung der Zustellungen veranlassen. Deswegen habe ich mich an UAI GmbH mit der Bitte gewendet, dass sie das selbst veranlässt.

UAI hat Deutsche Post am 26.01.2016 schriftlich nach der Zusendung des Sendungslebenslauf (vom ersten Brief) gefragt, insbesondere nach dem Grund der Nichzustellung.

Bis zum Zeitpunkt habe ich (und UAI GmbH) keine Rückmeldung von der Deutsche Post bekommen.

Ich muss jetzt die volle Summe von 280 € wegen der Deutsche Post bezahlen, obwohl ich mit einer Vignette gefahren habe und den Nachweis dafür habe. Die ersten beiden Briefe habe ich nicht bekommen, und das eingescannte Retourschein liegt mir auch vor ("Empfänger unter der angegebenen Aschrift nicht zu ermitteln").

Was muss ich jetzt tun? UAI ist mir nicht verwandt, dass ich denen einfach freiwillig Geld überweise...

Beste Grüße

Petar Trifonov

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