Mahngebühren

Gespeichert von hannabells am 12. Oktober 2015 - 15:25

Hallo zusammen,

Ich habe mir im Juli ein Ladekabel im Wert von 3,00€ auf Rechnung gekauft. Ich wollte erst warten, bis ich das Produkt erhalte, bevor ich zahle. Als das Produkt allerdings ankam, befand ich mich auf einem zweimonatigen Auslandsaufenthalt und konnte die Zahlung nicht tätigen. Als ich nach Hause kam fand ich dann eine Rechnung bzw. erste Mahnung eines inkasso Unternehmens, die nun von mir 66,92€ verlangen. Da ich kaum über irgendetwas informiert wurde, beispielsweise über die Mahnkosten in Höhe von 9,90€ bin ich natürlich absolut nicht damit einverstanden. Kann mir jemand verraten, wie ich als nächstes vorgehen sollte? Ich habe bereits Einspruch eingelegt.

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Hi. Mahnkosten i.H.v. 9,90 € sind nur dann rechtens, wenn die Firma tatsächliche Kosten in der Höhe hatte. Dies ist ausgesprochen unwahrscheinlich. Nach meinem Wissenstand hat noch kein Gericht mehr als 2,50 € als Mahngebühr anerkannt.

Was die Inkassogebühren angeht, ist der Gläubiger gemäß § 254 BGB angehalten die Kosten niedrig zu halten. Hier scheint mir das sehr unverhältnismäßig zu sein.

Ein paar genauere Infos findest Du hier: Zahlungsverzug, Mahngebühren und Schadensersatz

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