Kinderzuschlag - Erstantrag

Gespeichert von Margerita am 19. April 2016 - 12:38

Seit dem 10.01.2016 sollte ich Elterngeld bekommen (davor Gehalt, dann Mutterschaftsgeld). Mein Mann arbeitet und bekommt monatlich sein Gehalt. Wir haben zwei Kinder.

Da die Bearbeitung des Elterngeldantrages mittlerweile sogar über zwei Monate dauert, habe ich im Januar und Februar kein Geld bekommen, sondern erst im März die Rückzahlung für drei Monate auf einmal (Januar/Februar/März).

Da ich schon vorher wusste dass das Elterngeld natürlich geringer ausfallen sollte als mein vorheriges Einkommen, haben wir uns entschlossen im Februar Wohngeld zu beantragen. Im März haben wir auch noch Kinderzuschlag beantragt. Wohngeldantrag ist bis heute immer noch nicht bearbeitet worden. Von der Familienkasse haben wir bereits eine Ablehnung bekommen, da gerade im März die Rückzahlung für die 3 Monate von der Elterngedstelle kam und dadurch das Bruttoeinkommen zu hoch war. Darauf habe ich einen Widerspruch erhoben. Die Antwort von der Familienkasse war, dass in dem Falle §11 Abs. 2 SGB II Pkt. 2 greift, deswegen kein Kinderzuschlag. Ist es richtig???

Wie wird es nun Durchschnitteinkommen für die Berechnung des Kinderzuschlages beim Erstantrag berechnet? Ist es nicht, ein Einkommen von den letzten drei Monaten vor der Antragstellung?

Hätte die Elterngeldstelle meinen Antrag schneller bearbeitet, hätte ich, so wie es sein sollte, mein Geld im Januar (für Januar), im Februar (für Februar) usw., somit auch kein hoches Einkommen im März und Kinderzuschlag bekommen können. Habe ich somit Pech, weil ich erstens innerhalb von zwei Monaten kein Geld bekommen habe und dann im März auf einmal zu viel? Können die Ämter dadurch die Interessenten "ausspielen", weil sie so lange füe die Bearbeitung brauchen, dann kommt die Nachzahlung, dadurch das Einkommen in dem bestimmten Monat hoch und wieder keine Leistung?

 

 

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