Aufwandsentschädigung nach Widerruf von Mitgliedschaft

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am 17. April 2013 - 9:35

Hallo Zusammen,ich habe vor ca. 1 Woche eine Mitgliedschaft in einem Golfclub online abgeschlossen und daraufhin meine Mitgliedsunterlagen erhalten (u.a. Mitgliedsausweis mit meinem Namen), die entspr. Jahresgebühr i.H.v. 149 Euro wurde bereits abgebucht.Da ich in dieser Zeit eine alternatives (besseres) Angebot aufgetan habe, habe ich fristgerecht meine Mitgliedschaft widerrufen und alle erhaltenen Unterlagen wieder zurückgesendet. Der Eingang der Unterlagen wurde mir auch schriftlich bestätigt.Nun verlangt der Golfclub für die Erstellung der Mitgliedsunterlagen eine Aufwandsentschädiung i.H.v. 20 Euro. In der Clubsatzung oder sonstigen Richtlinien, o.ä. (es handelt sich um einen Verein) ist von einer eventuellen Aufwandsentschädigung bei Widerruf nichts zu finden.Ist das rechtmäßig? Danke für eure Antworten.

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Vom Gefühl her nicht. Beim Widerruf geben Sie ja alles zurück. Der Golfclub hätte ja die Mitgliedskarte erst nach 14 Tagen ausstellen können.

Haben Sie denn dort jemals Golf gespielt oder die Karte jemals benutzt? Wenn nein, dann dürfte der Golf Club Ihnen nicht schon unverzüglich nach dem Vertragsschluss die richtige Karte ausstellen. Wenn ja, dann trägt er nach meinem Wissensstand selbst das Risiko der Entschädigung, da er Ihnen selbst die Widerrufsfrist einräumt. Erst nach dieser Frist könnte er Ihnen die richtige Karte ausstellen. Ich würde den Golf Club darauf hinweisen.

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